Neben den degenerierenden Wirbelsäulenerkrankungen stellt die Gelenkarthrose in Hüfte, Knie und Schulter ein zunehmendes Gesundheitsproblem dar. Ab dem 45. Lebensjahr nimmt die Erkrankungshäufigkeit sprunghaft zu. Mit dem 65. Lebensjahr sind bereits 10-20% betroffen. Allgemein rechnet man mit 45.000 – 145.000 Neuerkrankungen/Jahr bei Hüftarthrose und 540.000 bis 1.350.000 Neuerkrankungen/Jahr bei Kniearthrose. Jedes Jahr werden ca. 150.000 Hüftprothesen, 40.000 Knieprothesen und etwa 2.000 Schulterprothesen implantiert. Mit 30% ist dabei die Altersgruppe zwischen dem 40.-60. Lebensjahr und 65% über dem 60. Lebensjahr.

Unsere Zivilisationsgesellschaft ist gekennzeichnet durch zunehmenden Bewegungs- und Belastungsmangel, der zu signifikanten Defiziten im Bereich von Herz- und Kreislauf sowie Haltungs- und Bewegungsapparat führt. Mangelnde Belastbarkeit bei mangelnder Belastung führen zu Gelenkarthrose.

  • Arthrose
  • Korrekturosteotomien
  • Zementfreie / Zementierte Endoprothesen
  • McMinn-Prothese
  • Druckscheibenprothetik

Wissenschaftliche Studien belegen, dass selbst nach 1,5 Jahren nach Implantation der Prothetik noch erhebliche Defizite im Bereich der Kraft und Kraftausdauer bestehen.

Auf der Basis einer persönlichen Beratung und Gesundheitsanamnese werden individuell dosierte und kontrollierte, diagnostische Eingangstests zur Analyse von Herz- und Kreislauf sowie Haltungs- und Bewegungsapparat durchgeführt.


Hüft-Knie-Schulterschule
Sturzprophylaxen–Training
Gelenktraining

Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten erstellen eine zielgerichtete Trainingsplanung für Teilnehmer mit arthrotischen Veränderungen sowie nach Implantation einer Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik. Das standardisierte individuell ausgerichtete Trainingsprogramm erstreckt sich über 24 Trainingseinheiten mit 2 Trainingseinheiten / Woche a 60 – 90 min.